Kirche, Turm, Schornstein

In Wismar stehen St. Marien (der Turm) und St. Georgen (ohne richtige Türme) wirklich fast nebeneinander.

Jedenfalls gibt’s hier Backstein en masse. (Ja, das ist schief. Bald mal in schöner)

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7 Gedanken zu „Kirche, Turm, Schornstein

  1. Die Kirchen wirken – trotz ihrer Größe – verloren, weil sie so unfertig/unvollkommen sind nach ihrer teilweisen Zerstörung. Ein merkwürdiges, trauriges Bild geben sie ab. (Nicht auf das Foto bezogen, sondern auf das Stadtbild.)

    • (So, freigegeben … ich hatte das so eingestellt, dass nach dem ersten Mal alle Kommentare durchkommen.)
      Ja, wobei ich es natürlich nicht anders kenne. Soweit ich weiß, ist nur St. Marien wesentlich kleiner. Bei St. Jürgen, dachte ich, wäre der Grundriss und die Grundform schon wie vor 100 Jahren.

  2. Stimmt wohl, St. Georgen ist vom Außenmaß unverändert, aber – so weit ich mich erinnere – dafür im Innenraum eine Art „Hohlkörper“. (Ich hoffe, ich verwechsele das jetzt nicht mit einer anderen Kirche, evtl. in Schwerin.)

    • Doch ja, das stimmt. Ich hab erst an die Fassade gedacht.
      Ich war im Sommer mit meiner Familie auf Besuch drin und zwischen (und über) den Teilen einer Ausstellung war extrem viel Platz.
      — Bei St. Marien finde ich die aktuelle Fassung schon toll, ehrlich gesagt. Will da nicht gleich groß in die Debatte einsteigen, aber das aktuelle Ensemble beeindruckt mich sehr mit dem Freiraum. (Fotos folgen …)

  3. Hallo und guten Morgen,
    beide Kirchen mal aus einer ganz anderen Sicht fotografiert. Ich kenne die Marienkirche noch als Ruine. Da stand um den jetzigen Turm noch einiges drumherum, das dann später entfernt wurde, weil es zu baufällig und demzufolge zu gefährlich war. Irgendwann hatte ich sogar mal das Glück, den Marienkirchturm besteigen zu dürfen. Von dort oben hat man einen imposanten Ausblick.
    Die Georgenkirche stand ja lange Zeit nur als Ruine, die eine Wand stürzte sogar nach einem Sturm ein und gefährdete die anliegenden Häuser.
    Ich finde eigentlich nicht, das die Kirchen verloren wirken. Man könnte eher sagen, sie erdrücken fast die umliegenden Häuser. Wenn man sich vorstellt, die Marienkirche würde noch in voller Größe dort stehen, dann wäre das schon gewaltig. Schade ist es dennoch um diese Kirche, die ja doch mit ihrem Turm immer noch das Wismarer Stadtbild prägt. Ich freue mich, dass man sich dieser Kirchen nach der Wende wieder angenommen hat. Ohne diese Bauten würde Wismar verloren wirken.
    Liebe Grüße von der Silberdistel aus dem Bücherstaub

    • Ja, für mich war das im Sommer echt eine Überraschung, als ich das erste Mal die Parkplatz-Phase gesehen habe – gar nicht so lange her. Naja, für mich ist die Nikolai-Kirche ja auch schon immer (wieder) komplett.
      Oh, und den Freiraum Kuhweide mag ich auch sehr.
      Die Blicke auf die Stadt von diversen Richtungen sind immer wieder toll (Richtung Bobitz/A20 gibt’s auch einen Stromkasten mit dem Motiv …). Mal schauen, wie gut meine Bilder von Poel aus sind. Da konnte das bloße Auge wohl mehr als meine Kamera erkennen.

  4. Wenn man von der Seeseite mit dem Schiff auf Wismar zufährt, ist das auch ein super Anblick. Da hat man dann ja die Nikolaikirche als Hauptblickpunkt – auch sehr imposant.
    In der Nähe der Kuhweide habe ich mal viele Jahre gewohnt. Wismar ist schon ein nettes Städtchen mit einer interessanten Altstadt und einer interessanten Geschichte

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